Rügen war vor 15 Jahren eher noch ein Geheimtipp für Individualtouristen. Jetzt ist die Insel zu einem Touristenzentrum geworden, welches mittlerweile Sylt Konkurrenz macht.
Der Autoverkehr auf und nach Rügen hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Daher ist, um weitere stundenlange Staus auf dem Rügendamm zu verhindern, im Jahr 2007 die neue Autobrücke eröffnet worden.
Auf der Insel hat sich verkehrstechnisch zwar Einiges getan, um der wachsenden Besucherströme Herr zu werden, aber die Insel kann man nicht beliebig vergrößern. Auf Rügen gibt es Bahnhöfe in Bergen, Sassnitz, Binz und Göhren. Eventuell sollte man als Alternative in Erwägung ziehen, mit dem Zug anzureisen, um dem verstärkt aufkommenden Verkehr auf Rügen auszuweichen.
Im östlichen Teil von Rügen zwischen Bergen und Schaprode ist der Verkehr entspannter, weil es auf dieser Seite weniger touristisch erschlossene Gebiete gibt. Dafür findet man hier den Nationalpark “Vorpommersche Boddenlanschaft” vor, der auch eine Anreise wert ist.
Allerdings ist die Region um die Seebäder und die Landenge, die Wittow und Jasmund verbinden im Sommer total überlaufen. In der Hochsaison ist hier der Teufel los und am besten lässt man das Auto am Urlaubsort stehen und steigt auf das Fahrrad um. Dies ist erstens gesünder und zweitens spart man Benzin und tut was für die Umwelt. Wenn Sie von Wiek nach Sassnitz fahren möchten, dann am besten in der Früh, denn sonst stehen Sie im Stau und das ist bei der Hitze, die auch auf Rügen vorkommt, nicht sehr angenehm. Außerdem möchte man ja am Königsstuhl den schattigen Wald genießen und nicht den ganzen Tag im Auto schmoren. Nehmen Sie also Ihre Fahrräder mit oder leihen Sie sich welche auf Rügen aus. Der Verkehr auf Rügen wird so mehr entlastet.




